Ab 27. Januar 2012
Schlafkrankheit
Seit fast 20 Jahren leben Ebbo und Vera Velten in verschiedenen afrikanischen Ländern. Ebbo leitet ein Schlafkrankheitsprojekt. Seine Arbeit füllt ihn aus. Vera hingegen fühlt sich zunehmend verloren in der internationalen Community von Yaoundé. Sie leidet unter der Trennung von ihrer Tochter Helen, 14, die in Deutschland ein Internat besucht. Ebbo muss sein Leben in Afrika aufgeben oder er verliert die Frau, die er liebt. Aber mit jedem Tag wächst seine Angst vor der Rückkehr in ein Land, das ihm fremd geworden ist. Jahre später. Alex Nzila, ein junger französischer Mediziner mit kongolesischen Wurzeln, reist nach Kamerun. Er soll ein Entwicklungshilfeprojekt evaluieren. Schon lange hat er den Kontinent nicht mehr betreten. Doch statt auf neue Perspektiven trifft er auf einen destruktiven, verlorenen Menschen: wie ein Phantom entzieht sich Ebbo seinem Gutachter.
Ab 27. Januar 2012
Gangster Kartell
Hiro, ein Cyber-Punk aus Tokio, hat eine recht einfache Mission zu erfüllen. Er soll eine Toilette, die aus purem Heroin hergestellt wurde, nach New York City schmuggeln. Gelingt ihm das nicht, wird ihm sein Boss das Schwert dorthin stecken, wo die Sonne niemals scheint. Marco ist ein Muskelberg, der für die bosnische Mafia arbeitet, aber eigentlich größere Ambitionen hat. Da trifft es sich gut, dass Marco und Hiro sich kennen lernen. Und mehr noch: Dass sie gemeinsam beschließen, aus dem Heroin-Klo Kapital zu schlagen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn während sie von Bosniern und Japanern verfolgt werden, auf gefährliche Biker treffen und sich in Bar-Schlägereien behaupten müssen, müssen sie auch immer noch einen Chemiker finden, der aus dem Klo wieder weißes Gold machen kann…
Ab 27. Januar 2012
Auf der anderen Seite der Leinwand - Moviemento
Das Moviemento in Berlin kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Bereits 1907 gegründet, wechselte es über die Jahre oft Besitzer und Namen. Immer schon stand es dabei für den anspruchsvollen Kinogeschmack, was zwar die Fangemeinde unter den Kreuzberger Studenten, Alternativen und sonstigen Filmbegeisterten, nicht aber den finanziellen Rückhalt vergrößerte. Ende der Siebzigerjahre änderte sich dies, als dank der "Rocky Horror Picture Show" die Besucher massenhaft ins Kino strömten. Doch auch dieser Aufschwung hielt nicht ewig, sodass das Moviemento nach wie vor mit den Problemen eines Programmkinos zu kämpfen hat.
Ab 27. Januar 2012
Federicos Kirschen
Bauern geben ihm den Namen Kyoto, um ihrem festen Glauben an die Schließung des Kohlekraftwerkes Ausdruck zu verleihen, die sie sich von der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls durch die spanische Regierung erhoffen.
Seit 30 Jahren kämpft der Dorfbewohner Federico nun schon gegen die Dreckschleuder, die das paradiesische, spanische Tal bedroht. Bis es soweit ist, kämpft er quasi gegen Windmühlen, er baut Apparaturen für Kirschbäume gegen die Asche, die vom Himmel fällt und Flora und Fauna vergiftet. Durch eine Panne an seinem Wohnmobil bleibt der schottische Tourist Ferguson für einige Zeit im Tal hängen und begleitet die Dorfbewohner in ihrem Kampf gegen die giftige Anlage. Eine Liebesromanze trägt auch nicht zur Entspannung der Lage bei. Er erlebt auch die Konflikte der Menschen miteinander. Diejenigen, die das Kraftwerk geschlossen sehen wollen, zerstören für die anderen ihre sicheren Arbeitsplätze.
Ab 24. Februar 2012
Ein Tick anders
Eigentlich ist Eva glücklich – auch wenn ihre Familie etwas seltsam ist: Oma sprengt ihren alten Staubsauger mit China-Böllern in die Luft, Vater sitzt in Schlips und Kragen im Park und schreibt Bewerbungen, Mutter ist im Dauer-Kaufrausch und Evas kleinkrimineller Onkel Bernie landet mit seiner Band einen Flop nach dem anderen. Und dann ist da noch Evas Tourette-Syndrom, das auch in ihrem sonstigen Alltag immer wieder für Probleme und komische Situationen sorgt. Im Kreise ihrer Familie, die ihre Krankheit kennt und akzeptiert, fühlt sich Eva aber geborgen und sicher. Kein Zucken und kein Pöbeln, höchstens mal ein kleiner Fluch oder ein freundlicher Hitlergruß - solange sie zuhause ist, ist alles gut. Die Situation ändert sich jedoch schlagartig als Evas Vater ein Job in Berlin angeboten wird. Muss Eva nun ihre vertraute Umgebung verlassen? Ein Plan muss her und zwar schnell. Denn eins ist für Eva klar: nach Berlin geht sie auf gar keinen Fall!
Ab 24. Februar 2012
Fliegende Fische
"Roberta ist die peinlichste Figur im Universum und die unfähigste Mutter aller Zeiten", so die 15-jährige Nana, die die Vorliebe ihrer Mutter für kurze, unglückliche Liebschaften verurteilt und deshalb deren Rolle im Haus selbst übernommen hat: Sie kümmert sich um die beiden jüngeren Geschwister und verdient als Schleusenwärterin in dem kleinen Ort am Rhein den Lebensunterhalt.
Als das Jugendamt damit droht, Roberta das Sorgerecht für die Kinder zu entziehen, schwört diese Besserung und Enthaltsamkeit. Nana, die überzeugt ist, dass ihre Mutter nicht lange abstinent leben kann, macht sich nun selbst auf die Suche nach einem geeigneten Mann für Roberta und einem Stiefvater für sich und ihre Geschwister. Doch dann verliebt sich Nana selbst in den Auserwählten. Erst durch den unglücklichen Ausgang dieser Liebesgeschichte finden Mutter und Tochter zueinander.









